Taktiken zum Backlinkaufbau

Effektivität beim Linkaufbau – Der perfekte Mix

Backlinkaufbau

Taktiken zum Backlinkaufbau

SEO ist und bleibt in aller Munde. Das Ziel lautet, in organischen Google-Rankings möglichst oben zu landen – und das funktioniert nur, wenn man nicht nur viele, sondern vor allem auch und gute Links aufbaut. Die Möglichkeiten und Methoden sind mittlerweile fast unüberschaubar. Der ideale Link-Mix hängt ganz von der jeweiligen Website ab.

Die ideale Linkmix-Matrix kann durch weitere Aktionen ergänzt werden. Experten empfehlen folgende Verteilung: 40% Linkbait plus Promotion, 20% Gastbeiträge, 15% Pressemeldung mit Netzwerkeffekt, 5% Kommentare, 3% Pressemeldung ohne Netzwerkeffekt und Sponsoring und Kauflinks je 2 %.

Zur Verfügung stehen beim Linkbuilding neben Verzeichniseinträgen, Blogkommentaren und der Teilnahme an Foren diverse Maßnahmen und Taktiken. Die ideale Linkmix-Verteilung hängt von diversen Faktoren ab und sollte gut überlegt sein: Abhängig von Faktoren wie Geld, Zeit, Aufwand, Linkpower oder auch Risiko muss die jeweilige Gesamtsituation in Betracht gezogen werden. Wer in erster Linie auf organischen Linkaufbau setzt, nutzt jene Techniken, die das Wachstum der Links ohne Verstöße gegen Webmaster-Richtlinien erhöhen. In einer idealen Welt würde sich jede Kampagne rein aus organischen Maßnahmen zusammensetzen.

FFA-Links
Zur Verfügung stehen unter anderem FFA-Links: Free-For-All meint jene Links, die in offenen Verzeichnissen veröffentlicht werden. Dazu zählen beispielsweise Social-Media-Profile, Artikelverzeichnisse, RSS-Dienste, Webkataloge und Social Bookmarks. Derartige Links zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie einfach, schnell und gratis aufgebaut werden können. Allerdings haben sie nur eine mäßige Wirkung und können nur als Ergänzung angesehen werden.

Kommentar Links
Kommentare in Wissensportalen machen vor allem dann Sinn, wenn diese einen redaktionellen Wert aufweisen. Das bedeutet: ohne Know-how, Leidenschaft und den richtigen Draht zu den anderen Teilnehmern geht es nicht. Wer Spam vermeidet, kann sich eine gewisse Verbesserung des Linkrankings erhoffen und potenziell besonders wertvolle Visitors anlocken. Vielleicht auch gleich in den eigenen Blog.

Pressemeldungen
Pressemeldungen können, müssen aber keinen Netzwerkeffekt haben. Wichtig ist, dass es sich tatsächlich um Mitteilungen mit Nachrichtewert handelt: das bedeutet, es muss tatsächlich etwas Neues oder Besonderes drinnen stehen. Ansonsten geht der Text nämlich in den mittlerweile mehr als Hundert Portalen unter. Eine Pressemeldung ohne Netzwerkeffekt lohnt sich nicht – daher gilt: Wenn schon, denn schon. Ein Profi kostet heute nicht mehr die Welt und sorgt dafür, dass die Nachricht automatisch über ein Netzwerk verbreitet wird. Wenn es sinnvoll erscheint, braucht es keine „Nachhilfe“, und die Meldung wird ganz von selbst seitens der relevanten Portale aufgegriffen und weiter verbreitet.

Dabei kommt es nicht nur auf die Reichweite an, auch spezielle Outlets können viel bewirken und für eine rasche Steigerung der Rankings sorgen. Beim Sponsoring etwa geht es um die Schaltung eines Banners oder Links auf einer Event-Website. Die indirekt bezahlten Links haben durchaus auch Rankingpower, sind aber relativ teuer. Vorteil: Die Buchung erfolgt schnell und ohne intellektuellen Aufwand. Allerdings ist die Linkpower des einzelnen aufgrund der oft großen Konkurrenz meist recht gering.

Linktausch
Tauschlinks findet man auf so gut wie allen Websites, und es macht auch bezüglich des Rankings durchaus Sinn. Risiko besteht kaum, solange man nicht zu viele Links tauscht. Allerdings kommt es auf das Umfeld an – in heiß konkurrierenden Umfeldern wird der Effekt vermutlich eher mager sein. Vorteil: Einfach und unkompliziert, daher spricht im Mix wenig dagegen.

Kauflinks
Von Kauflinks ist tendenziell abzuraten – vor allem, wenn die Motivation einzig und allein die Manipulation der Suchergebnisse ist. Das verstößt gegen die Richtlinien und kann alle Rankings kosten.

Content-Sponsoring oder Gastartikel
Content-Sponsoring oder Gastbeiträge lohnen sich allein schon wegen der möglichen Steigerung der Reputation der Fach-Autoren. Immerhin winkt eine Verlinkung, die das Know-how bekannt macht. Allerdings darf der Aufwand für den einzelnen nicht unterschätzt werden – die Resonanz kann bei entsprechender Qualität dann aber sehr stark sein. Kosten entstehen keine, allerdings muss Zeit investiert werden. Diese ist aber sehr sinnvoll und ohne Risiko eingesetzt.

Linkbait
Wer auf Linkbait plus Promotion setzt, veröffentlicht kontinuierlich exzellente Inhalte direkt an die interessierte Zielgruppe. Die hohe Kunst des Linkbaits bezeichnet einen wie auch immer gestalteten Beitrag, der ohne aktives Zutun von anderen freiwillig verlinkt wird. Ziel ist eine virale Massenverlinkung. Ausdauer, Organisationstalent, Intellekt und ein redaktionelles Händchen sind Voraussetzung. Wenn es klappt, ist diese Variante sehr billig und effektiv und frei von Risiko.

Vom Linkkauf nur aus Rankinggründen ist dringend abzuraten. Praktiziert wird es natürlich trotzdem ständig, wie auch Linkspam und Blackhat-Linkbuilding. Diese Maßnahmen sind zwar kostengünstig, verstoßen aber allesamt gegen die Richtlinien der Suchmaschinen und bewegen sich zum Teil jenseits der Legalität. Sollte man „auffliegen“, ist die Schädigung für den eigenen Ruf kaum reparabel.

Eine weitere Möglichkeit mit meist eher geringer Resonanz und einem gewissen finanziellen Risiko ist die Einbuchung in Mietnetzwerke oder auch die Nutzung von Links von Expired Domains. LinkResearchTools können helfen, die optimalen Unterseiten zu finden. Eine Presell-Page kann exklusiv gebucht werden und verspricht bei sorgfältiger Auswahl eine gute Linkpower. Allerdings besteht ein hohes Risiko. Wer starke Unterseiten oder Startseiten nach ganz bestimmten Kriterien gezielt ankauft, betreibt Linkbrokering. Ein aufwändiger Prozess, der oft diverse Arten von Links umfasst und präzise funktionieren kann.

Bild: © Sascha Tiebel – Fotolia.com

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