SEO setzt auf Themenwelten – Semantische SEO

Semantische SEO

Semantische SEO

Semantische Suchmaschinenoptimierung oder semantische SEO ist ein Trendthema, das gegenwärtig auf vielen nationalen und internationalen Konferenzen behandelt wird. Es geht dabei um die Frage, ob noch das herkömmliche Vorgehen der SEO (Ausrichtung auf Keywords) beibehalten werden kann. Denn Suchmaschinen wie Google bemühen sich darum, beim Ranking von den einfachen Verfahren der Keyword-Analyse wegzukommen und bei Nutzeranfragen stärker den Themenbezug der Anfrage zu berücksichtigen. Einige Experten der Suchmaschinenoptimierung sind sogar schon soweit, einen Paradigmenwechsel für SEO einzufordern:

Themenwelten statt Keywords!

Google und andere Suchmaschinen versuchen immer stärker den Themenbezug einer Anfrage zu bestimmen. Gibt es Nutzer Suchanfragen mit dem Schlüsselbegriff “Golf” bei einer Suchmaschine ein, dann versucht die Suchmaschine aus dem Umfeld der Anfrage oder aus weiteren nutzbaren Informationen zu erschließen, ob der Nutzer eher an dem Auto oder eher an dem Sport interessiert ist. Das kann man dann hochgestochen als “semantische Sinnsuche” interpretieren.

Google nutzt allerdings vor allem das direkte Umfeld der Suchanfrage, um den Sinn der Suchanfrage zu erfassen. Wer eine Suchanfrage wie “Golf Gebrauchtwagen” stellt, dem wird es wohl kaum um die Sportart Golf oder um den Golf als Meeresströmung gehen. Diese auf den ersten Blick triviale Erkenntnis ist aber für Suchmaschinen wie Google nur mit hohem Aufwand zu leisten. Denn dazu müssen die inhaltlichen Bezüge der unterschiedlichen Bedeutungen von “Golf” in einer komplexen semantischen Datenbank hinterlegt sein. Diese semantische Datenbank kann man als Themenwelt interpretieren. Sollte die Themenwelt der tatsächlichen Welt einigermaßen nahekommen, dann wäre dies tatsächlich ein Grund, die Bedeutung der Keywords für die Suchmaschinenoptimierung zu reduzieren.

Wie kommt man zu Themenwelten?

Nach Ansicht von SEO-Experten gehen Suchmaschinen vier Schritte, um zu Themenwelten und semantischen Weltabbildungen zu kommen. Zunächst wird eine Entität bestimmt. Der aufgeblasene Begriff kommt aus der Sprache der Datenbankentwickler und beschreibt einfach ein Objekt der Welt, das als relevant angesehen wird. Dann werden passende Schlüsselbegriffe zur Entität bestimmt. Diese werden im nächsten Schritt nach sinnvollen Handlungsvollzügen geclustert, also nach Teilthemen gegliedert.

Schließlich müssen diese gegliederten Themenwelten den Zielen zugeordnet werden, die mit konkreten Abfragewünschen zu verbinden sind.

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